Was versteht man unter "Bankkonten"?


Bankkonten sind (Bestands-)Konten, die eine Bank für ihre Kunden führt.

1. Einzelkonto: Das ist ein Konto, das nur einen Kontoinhaber hat. Gleichzeitig können aber mehrere Personen (z. B. gesetzliche Vertreter oder Bevollmächtigte) über das Konto verfügungsberechtigt sein.

2. Gemeinschaftskonto: Von einem Gemeinschaftskonto spricht man, wenn mehrere Kontoinhaber (natürliche oder juristische Personen) vorhanden sind.

A. Und-Konto: Die Inhaber eines solchen Kontos können nur gemeinschaftlich über das Konto verfügen (wenn nichts anderes auf der Konto- bzw. Depoteröffnung steht ist es ein Und-Depot). Die Ausstellung von Karten zur Geldabhebung oder bargeldlosen Verfügung (ec-Karten, Kreditkarten usw.) ist grundsätzlich nicht möglich. Ausnahme: Kontoinhaber bevollmächtigen sich gegenseitig, so dass doch eine Einzelverfügungsberechtigung vorliegt.

B. Oder-Konto: Bei einem Oder-Konto sind alle Inhaber berechtigt, auch ohne den anderen Inhaber über das Konto zu verfügen. Ein Oder-Konto kann durch den Widerruf eines der Inhaber zu einem Und-Konto umgewandelt werden. Dieses ist z. B. bei anstehenden Scheidungen und einem Gemeinschaftskonto interessant.



Es gibt folgende Bankkonten:


- Das Girokonto (auch Sichtkonto oder laufendes Konto genannt) dient als Zahlungsverkehrskonto der Abwicklung laufender Ein- und Ausgänge

- Sofern das Girokonto von Unternehmen genutzt wird, wird es als Kontokorrentkonto bezeichnet.

- Das Sparkonto - oft als Sparbuch bezeichnet - bietet eine kurzfristige verzinsliche Anlage schon für Kleinbeträge.

- Tagesgeldkonto und Termingeldkonto werden zur Anlage kurzfristig benötigter Mittel verwendet.

- Kreditkonten dienen der Abwicklung von Krediten.

- Fremdwährungskonten sind Konten, die nicht in Euro, sondern in anderen Währungen geführt werden.

- Kreditkartenkonten werden meistens als Revolvingkonto geführt und dienen der Buchung der Kartenumsätze.

- Spendenkonten dienen der Abwicklung von Spenden und sind meistens als Girokonten ausgelegt.

- Ein Schattenkonto wird z.B. für Geldkarten geführt. Hier werden die auf der Karte gespeicherten Umsätze gespiegelt.

- Im Mehrwert-Konto sind neben normalen Leistungen rund ums Girokonto, goldene Kreditkarten, etliche Versicherungsleistungen und andere Vergünstigungen enthalten. Diese Mehrwertkonto sind jedoch häufig teurer als normale Girokonten.

Auch Wertpapierdepots werden als Depotkonto bezeichnet.

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